Warum eine Motorradanwältin?

Ein Motorrad ist kein Auto und fährt sich auch nicht wie ein Auto. Jedem Motorradfahrer ist das klar, denn wenn ein Motorrad wie ein Auto fahren würde, würde sich dafür niemand nass regnen lassen.

Autofahrer aber denken, beides gehört zum motorisierten Straßenverkehr und ist daher gleich zu beurteilen.

Deshalb ist bei der Beurteilung des Fahrverhaltens eines Motorradfahrers für die Frage einer Geschwindigkeitsüberschreitung, eines Rotlichtverstoßes, des Rechtsüberholens, einem Unfall und vielem mehr, von entscheidender Bedeutung, dass dem Richter, der Versicherung, der Fahrerlaubnisbehörde und allen anderen Beteiligten jemand die Besonderheiten des Fahrens auf nur zwei Rädern verständlich macht.

Und wer könnte das besser, als der Anwalt, der selbst mit dem Motorrad unterwegs ist und um die Tücken von Ölflecken in der Kurve, die Abwägung zwischen Bremsen und Ausweichen und das Bewusstsein, keinen Airbag zu haben, weiß.